Case Studies zur intelligenten Bilderkennung in unterschiedlichen Branchen

Referenzen

Mit dem „Schlauen Klaus“ ist ein intelligentes Assistenzsystem entstanden, das leistungsstark, kosteneffizient und zuverlässig arbeitet. Die Bildverarbeitungslösung ist individuell auf die Bedürfnisse verschiedener Auftraggeber in unterschiedlichen Branchen zugeschnitten. Darüber hinaus entwickelt Optimum individuelle Software-Lösungen für namhafte Unternehmen.

Case Studies zur Industriellen Bilderkennung

Eine Auswahl von Case Studies und Referenzen im Bereich Bilderkennung finden Sie hier (Ausklappen für weitere Details):

Eckard Mauch schafft Qualität auf allen Ebenen

Die Eckard Mauch GmbH ist mit schlanken Produktionsprozessen auf dem besten Weg in Richtung Industrie 4.0. Mit den Schwerpunkten Sondermaschinenbau und Automatisierungstechnik behauptet sich der Betrieb aus Mühlacker seit über 30 Jahren am Markt.

Das weltweit agierende Familienunternehmen setzt auf Qualität und technische Expertise. Deshalb haben die Baden-Württemberger mit dem „Schlauen Klaus“ eine innovative Begleitung in gleich zwei Anwendungsgebieten ins Haus geholt. Mit dem Einsatz des Assistenzsystems in der Montage und der End-of-Line-Prüfung sichern sie die Qualität auch bei steigender Komplexität und weiteren Produktvarianten zu 100 Prozent.

Smart ist nicht gleich smart

Täglich werden bei Kunden der Eckard Mauch GmbH Baugruppen montiert und geprüft. Die  Montage der Baugruppen, welche in der Regel aus mehreren Bauteilen bestehen, erfolgte bisher mithilfe von Montageanleitungen auf Papier. Das Erlernen des Montageprozesses war sehr zeitaufwändig und fehlerbehaftet, zudem waren die  Montageprozess nicht einheitlich, was zu unterschiedlichen Qualitätsergebnissen und Prozesszeiten führte.

Zusätzlich wurde in der  End-of-Line-Prüfung von Baugruppen   bisher auf Vision Sensoren oder Smart Kameras gesetzt, d.h. für eine hohe Varianz an Bauteilen war eine Vielzahl von Sensoren oder Smart Kameras erforderlich.  Diese sind in der Anschaffung sehr teuer und mussten außerdem bei jeder Konfiguration bzw. für jedes neue Projekt entsprechend geplant und beschafft werden.

Clever und Smart: der „Schlaue Klaus“ sorgt für eine schlanke Linie

Ab sofort begleitet das Assistenzsystem den Kunden der Eckard Mauch GmbH via intelligente Bildverarbeitung in der Montage und der Endprüfung. In beiden Bereichen wird der Mitarbeiter audiovisuell durch den Prozess geführt.

Die Montageanleitung in Papierform ist dem digitalen Assistenten gewichen. Enorme Zeiteinsparungen und eine Fehlerquote von 0 ppm sorgen jetzt für optimierte Bedingungen. Dem Mitarbeiter wird Schritt für Schritt auf einem Touchmonitor angezeigt, welches Anbauteil und welche Schutzkapsel wo und wie verbaut werden müssen. »Entspannte Montage« lautet hier das Motto!

Auch die End-of-Line-Prüfung wurde erheblich verbessert: Durch die Integration des „Schlauen Klaus“ können typenspezifische Vorrichtungen reduziert bzw. Neuanschaffung vermieden werden. Das Bildverarbeitungssystem überprüft mit nur einer einzigen Kamera beliebig viele Merkmale. Kommt es zu Prozessveränderungen bei der Merkmalsüberprüfung, ist das in kürzester Zeit erledigt. Die Teile werden einmalig neu eingelernt, und der Prozess läuft wie gewohnt weiter. Das Wissen über unterschiedlichste Artikel wird in einem System gesammelt und an entsprechender Stelle zur Verfügung gestellt, es entsteht eine neue Art von Wissensmanagement.

Das Besondere an dem „wissenden“ Kollegen ist die Prozessflexibilität bei 100%iger Qualität und entspannten Mitarbeitern. Geschäftsführer Oliver Mauch ist überzeugt: "Wir konnten die Abläufe bei unserem Kunden in Richtung Industrie 4.0 deutlich verbessern. Der ‚Schlaue Klaus’ sorgt für eine Fehlerquote gegen Null, keine Überlastungen mehr und weniger Zeitaufwand."

Industrie 4.0 beginnt im Wareneingang. Der „Schlaue Klaus“ entlastet Mitarbeiter bei Alfons Markert

Als Alfons Markert 1930 in den technischen Handel seines Vaters einstieg, ahnte er nichts vom Digitalen Wandel, von Industrie 4.0 und den vernetzten Prozessen einer Smart Factory im 21. Jahrhundert.

Das Traditionsunternehmen in vierter Generation gilt heute als Experte in der Herstellung von Schlauch- und Filtertechnik. Neuester Zuwachs bei der Alfons Markert + Co. GmbH ist ein intelligentes Assistenzsystem im Wareneingang, das Entlastung schafft und Fehler vermeidet.

Bislang war das Bildverarbeitungssystem „Schlauer Klaus“ vor allem in der Montage und in der Kommissionierung im Einsatz. Nun ist die Lösung um eine Variante reicher und kann bereits vom Wareneingang angefangen, entlang der gesamten Supply Chain durch die Prozesse eines Unternehmens führen.

Ausgangssituation im Wareneingang

Wenn bestellte Ware bei Alfons Markert eintraf, musste ein Mitarbeiter aus dem Wareneingang das Produkt erkennen (was für neue Mitarbeiter oder bei neuen Artikeln immer eine Herausforderung darstellte) und die Qualität aufgrund der im QS-System definierten Daten überprüfen.

Die Mitarbeiter mussten also viele Produkte und die dazugehörigen Prüfvorschriften kennen, innerhalb kürzester Zeit abrufen und die dazugehörigen Prozessschritte anwenden:

  • Um welchen Artikel handelt es sich überhaupt?
  • Stimmt die gelieferte Anzahl mit der bestellten Ware überein?
  • Welche Parameter müssen bei diesem Artikel überprüft werden und wo liegen Toleranzen?

Zeitdruck und psychische Überlastung waren die Folge. Für den Filterhersteller entstand ein enormer Zeitaufwand, der zu unnötigen Mehrkosten und hohen Fehlerquoten führte.

Schlanke Prozesse: Digitaler Wareneingang 4.0

Mit dem Einsatz des intelligenten Assistenzsystems der Optimum GmbH aus Karlsruhe beschreitet der Hersteller für Filter, Schläuche und Kupplungen nun neue Wege in Richtung Smart Factory.

Der „Schlaue Klaus“ ruft die entsprechenden Lieferscheine digital ab und führt die Mitarbeiter im Wareneingang „wissend“ durch den Prozess:

  1. Identifizieren und Anleiten
    Der „Schlaue Klaus“ zeigt auf einem Touchmonitor, um welchen Artikel es sich handelt.
  2. Überprüfen:
    Das Assistenzsystem erkennt fehlerhafte Ware sofort anhand vorgegebener, optisch zu überprüfender Artikelmerkmale.
  3. Bestätigen
    Der digitale Kollege gibt den Mitarbeitern ein audio-visuelles Feedback zum Prüfergebnis.
  4. Dokumentieren
    Das Bildverarbeitungssystem protokolliert alle Ergebnisse des Prüfprozesses, erstellt in Echtzeit ein Reklamationsprotokoll und gibt dieses als Qualitätsfeedback an den Lieferanten per E-Mail weiter.

Das Besondere an der Wareneingangslösung ist die genaue Erkennung bis zu einem Zehntel Millimeter. Diese Detailgenauigkeit wird durch zusätzliche telezentrische Hardware, eine Industriewaage und die Integration eines Bluetooth-Messschiebers sichergestellt. Die Null-Fehler-Strategie sorgt für einen rundum sicheren, einfachen und effizienten Prozess bei 100%iger Qualität. Die Mitarbeiter werden aktiv entlastet und der psychische Druck weicht dem Gefühl der Sicherheit. Der „Schlaue Klaus“ bringt Alfons Markert einen Schritt näher in Richtung digitaler Transformation.

Audi Smart Factory – „Schlauer Klaus“ unterstützt die Montage des neuen Audi A4

Mit dem Projekt „Smart Factory“ wird bei der Audi AG in Ingolstadt die Produktion für die Zukunft fit gemacht.

Beim „Audi TechDay“ präsentiert man jährlich aktuelle Trends und gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Smart Factory. Der „Schlaue Klaus“ hat hier das Entwicklungsstadium bereits hinter sich gelassen und ist nun im Serieneinsatz bei der Produktion des aktuellen Audi A4 in der Türenmontage im Einsatz.

Im Audi-Werk Ingolstadt laufen heute die Bänder für die Modelle Audi A3, A4, A5 und Q2 – im Takt von 88 Sekunden. Alle 30 Sekunden wird auf einer der drei Linien ein Auto fertiggestellt und verlässt das Werk. Damit ist der Standort Ingolstadt die zweitgrößte Automobilfabrik in Europa. Auch in Ingolstadt setzt man immer öfter auf disruptiven Wandel. So entwickelt sich die Fertigung weg vom Fließband, hin zur modularen Montage unter Verwendung von intelligenten Assistenzsystemen. Der „Schlaue Klaus“ ist ein solches System und in Ingolstadt mittlerweile ein gern gesehener Kollege. Schließlich vermeidet er nicht nur Fehler, sondern entlastet gleichzeitig die Werker.

Künstliche Intelligenz zur Entlastung und Fehlervermeidung in Echtzeit

Der „Schlaue Klaus“ hilft den Werkern in der Audi A4-Türenvormontage bei der sehr anspruchsvollen und aufwändigen Verkabelung. Die Bandbreite umfasst dabei mehrere hundert unterschiedliche Varianten. Diese mussten zuvor manuell ausgewählt und an der richtigen Stelle verbaut werden. Allein in den Topversionen des A4 sind in den Türverkleidungen bis zu 14 Steckverbindungen integriert (für Fensterheber, Lautsprecher, Zentralverriegelung, Spiegelverstellung und andere Audi Sonderausstattungen).

Mitarbeiter verlassen sich auf den „Schlauen Klaus“

Durch die Kombination von industrieller Bilderkennung und einer intelligenten Datenbank erkennt das Assistenzsystem jeden Schritt und begleitet den Mitarbeiter in Echtzeit während der kompletten Montage. Nach dem einfachen Prinzip: Anleiten – Überprüfen – Bestätigen – Dokumentieren werden auch diese komplexen Abläufe beherrschbar. Der „Schlaue Klaus“ greift immer dann ein, wenn Fehler entstehen. Korrekte Handgriffe werden bestätigt.

Über einem ergonomisch gestalteten Arbeitstisch prüfen zwei hochauflösende 2D-Kameras, ob alle Stecker richtig eingerastet sind. Die Arbeitsreihenfolge ist dabei unerheblich. Falsche oder fehlende Verbindungen gehören bei der Türenmontage des neuen Audi A4 der Vergangenheit an. Bei Audi ist man von der Lösung begeistert. Zum einen arbeitet die Türenmontage nahezu fehlerfrei, zum anderen fühlen sich die Mitarbeiter unterstützt und deutlich entlastet.

Fotos: Audi AG, Ingolstadt

„Busy Lizzie“, die kleine Schwester vom „Schlauen Klaus“ sortiert Geschirr – schnell und fehlerfrei!

Mit der „Busy Lizzie“, einer Weiterentwicklung des „Schlauen Klaus“ haben wir Neuland betreten und sortieren erstmalig mit einem intelligenten Assistenzsystem das Geschirr verschiedener Airlines vollkommen automatisch.

Dabei erkennt das System selbstständig das Geschirr unterschiedlicher Airlines in einer Catering-Küche und weist jedem Teil den korrekten Platz im Hochregallager der Flugküche zu.

Bei der Umsetzung dieses Projektes haben wir mit der Unitechnik Systems GmbH zusammengearbeitet. In Zukunft werden wir in der Vermarktung gemeinsame Wege gehen und Synergien nutzen.

In der Logistik rentabler, leistungsstarker Airlines zählt heute jede Sekunde. Prozessoptimierung ist an vielen Stellen gefordert, Fehler kann man sich kaum mehr erlauben. Unsere datenbankgestützte Bilderkennungssoftware sorgt in der Branche momentan für Aufsehen. Mit Hilfe unseres Assistenzsystems „Busy Lizzie“, einer Adaption des „Schlauen Klaus“, wird das Geschirr verschiedener Airlines in einer Catering-Anlage fehlerfrei erkannt, sortiert und am richtigen Platz im Hochregallager abgelegt.

Null-Fehler-Protokolle in der Sortierung

Dabei spielen weder Position, noch Reihenfolge der einzelnen Geschirrstücke eine Rolle, denn das System basiert auf einem ausgeklügelten Algorithmus und erkennt zuvor eingelernte Teile sicher durch die verbauten Industriekameras. Die Mitarbeiter an den Bändern, die das Geschirr zuvor manuell identifizierten und zuordneten, werden nun dauerhaft entlastet und über den gesamten Prozess hinweg angeleitet. Fehler werden in Echtzeit erkannt und können sofort korrigiert werden.

Leichte Integration in bestehende Abläufe – nicht nur im Catering

Die Systematik der „Busy Lizzie“ lässt sich nicht nur leicht in bestehende Airline-Catering-Anlagen integrieren. Die Anpassung an viele ähnliche Abläufe ist problemlos umsetzbar. Im konkreten Fall profitieren wir auch vom Know-how der Unitechnik Systems GmbH. Als Generalunternehmer verfügt man über internationale Erfahrung, auch in der Umsetzung von Projekten aus der Intralogistik. Die „Busy Lizzie“ zeigt, wie nahe Digitalisierung und Arbeit 4.0 beieinander liegen. Werker und Computer ergänzen sich, die Effizienz wird deutlich verbessert und der Mensch am Arbeitsplatz gleichzeitig entlastet.

Die künstliche Intelligenz vom großen Bruder geerbt 

Die „Busy Lizzie“ hat sich bereits kurz nach der Einführung im Airline-Catering als äußerst zuverlässige Kollegin in der Belegschaft bewährt. Ihr großer, preisgekrönter Bruder – der „Schlaue Klaus“ – wurde bisher mit insgesamt fünf Preisen für Innovation und künstliche Intelligenz ausgezeichnet und gilt heute als richtungweisende Entwicklung in der Automation von Handarbeitsplätzen.

Fotos: Unitechnik Systems GmbH

Optimum macht Handarbeitsplätze fit für die Zukunft

Der "Schlaue Klaus" unterstützt Mitarbeiter und verhilft diesen zu einem entspannteren und produktiveren Arbeitsalltag. Diese intelligente Form manueller und hoch flexibler Arbeit schont Ressourcen durch Vermeidung von Ausschuss, verhindert Mehrkosten und Retouren.

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Intelligente Bildverarbeitung in der Montage

Der Haushaltsgerätehersteller Miele setzt den „Schlauen Klaus“ zur Unterstützung in der Vormontage von Schalterblenden für Spülmaschinen ein.

Die Firma Miele produziert weltweit Haushaltsgeräte für über 90 Länder in den verschiedensten Ausführungen. Viele Baugruppen werden vormontiert und dann in der Endmontage mit dem eigentlichen Gerät zusammengeführt, unter anderem auch Schalterblenden, mit denen der Endkunde seine Spülmaschine bedient.

Bei der manuellen Montage findet der Mitarbeiter die Informationen auf der zu montierenden Blende und muss anhand der Artikelnummer und der Länderkennzeichnung die richtigen Montageschritte und die dazugehörigen Teile verwenden. Die Komplexität bei den Schalterblenden ist deshalb so hoch, weil es die verschiedensten Varianten gibt (breit, schmal, mit großem oder kleinem Griff, mit Display oder mit leuchtenden LEDs). Hinzu kommen 22 unterschiedlichen Sprachvarianten der Einsatzländer. Miele ist sich der Komplexität und kognitiven Belastung der Mitarbeiter bewusst und arbeitet mit Hochdruck an deren Entlastung.

Bilderkennung macht die Komplexität händelbar

Die Herausforderung für Optimum bestand darin, den „Schlauen Klaus“ an das Montagekonzept anzupassen, ohne die bestehenden Prozesse zu verändern. Der Arbeitsplatz wurde nur um wenige Hardwarekomponenten ergänzt: ein leistungsstarker Computer, eine industrietaugliche Kamera und ein Touchmonitor für die Interaktion mit dem Mitarbeiter. Die gesamte Komplexität der verschiedenen Bauteile ist im System hinterlegt und somit für den Mitarbeiter händelbar.

Anhand des Produktionsbegleitlabels erhält das System die Info, um welche Blende in welcher Ausführung es sich handelt. Die dazu gehörigen Montageschritte sind in den Produktdaten hinterlegt. Der Mitarbeiter wird via Monitor durch den Montageprozess angeleitet. Die Kamera überprüft, ob das richtige Teil verbaut wurde, das System bestätigt dies durch ein visuelles und akustisches Signal. Sollten doch einmal Fehler passieren, erhält der Mitarbeiter ebenfalls einen audiovisuellen Hinweis. Der nächste Montageschritt ist erst möglich, wenn der Fehler behoben wurde. Heute werden nur noch korrekt montierte Blenden in die nachgelagerten Prozesse weitergegeben. Die Montage bei Miele ist entspannter und gleichzeitig sicherer geworden.

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Folgende Vorteile bietet der kamerabasierte Montageassistent „Schlauer Klaus“ bei MIELE:

  • Wegfall der nachgelagerten Qualitätssicherung
  • Keine Retouren mehr durch falsch montierte Artikel
  • Entspanntere Mitarbeiter, weil der „Schlaue Klaus“ ihnen virtuell über „die Schulter schaut“ und sie auf eventuelle Fehler direkt aufmerksam macht
  • Abgesicherter Prozess mit anschließender Dokumentation

Intelligente Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung in der Luftfahrtindustrie

Die HOSA Aircraftcompletions GmbH kontrolliert mit dem „Schlauen Klaus“ komplexe Innenverkleidungen von Hubschraubern.

Das Unternehmen aus Beverungen ist ein Hersteller- und Entwicklungsbetrieb für Komponenten von Luftfahrt-Interieur, liefert seit über 25 Jahren VIP- und Standard-Komponenten für Hubschrauber und Flugzeuge (Sitzbezüge, Teppichböden und Innenverkleidungen). Durch optische Kontrolle und die Unterstützung des „Schlauen Klaus“ verringerte HOSA die Prüfzeit ihrer komplexen Bauteile um 70 Prozent.

Um einen Satz Innenverkleidung vor dem Versand auf Vollständigkeit und Produktqualität zu prüfen, benötigte HOSA bisher rund 60 Arbeitsstunden. Ursache dafür sind die 170 komplexen Großteile, deren Abmaße bis zu anderthalb mal dreieinhalb Meter aufweisen. Die dazugehörigen Prüfmerkmale sind entsprechend umfangreich und reichen von der richtigen Form, Größe und Farbe über Knöpfe, Laschen und Klappen bis hin zu Beschriftungen. Das gewünschte Ziel: Die Prüfzeit verringern und die Genauigkeit erhöhen, damit ein größerer Output bei ebenso hoher Qualität gewährleistet ist.

Intelligente Bildverarbeitung prüft und dokumentiert unterschiedliche Merkmale automatisch

Mit dem „Schlauen Klaus“ hat OPTIMUM eine Qualitätskontrolle vor dem Versand installiert. Der „Schlaue Klaus“ besteht im Falle von HOSA aus sieben Kameras, welche die benötigte Gesamtfläche überprüfen, einem Touch-Monitor und einer Datenbank-basierten Bilderkennungssoftware. Der Monitor zeigt alle Schritte der Kontrolle an und meldet eventuelle Fehler am Produkt. So ist sichergestellt, dass auch ungelernte Kräfte das System bedienen können.

Die Lösung ist so programmiert, dass sie in kürzester Zeit die verschiedenen Innenverkleidungsprodukte erkennt und diese auf Richtigkeit und Vorhandensein der Merkmale überprüft. Durch Anbindung an die Datenbank lassen sich Prüfungen automatisch dokumentieren, was den Qualitätsnachweis erheblich erleichtert und den gesamten Prozess der Kontrolle beschleunigt. Auch neue Produkte, die über die vorgegebenen Parameter verfügen, lassen sich selbst einlernen.

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Die Vorteile des Systems von OPTIMUM stellen sich für HOSA folgendermaßen dar: Der „Schlaue Klaus“ ...

  • ... spart Zeit und Kosten.
  • ... erhöht die Genauigkeit bei der Qualitätskontrolle.
  • ... setzt Mitarbeiterressourcen für andere Aufgaben frei.
  • ... erhöht die Kundenzufriedenheit durch schnellere Lieferung und gleichbleibende Qualität.
  • ... reduziert den Versand fehlerhafter Produkte.

„Der ‚Schlaue Klaus’ entspricht genau unseren Vorstellungen. In zuverlässiger Weise hat das System die Prüfzeit pro Satz Innenverkleidung enorm reduziert und dabei die Kundenzufriedenheit durch die gleichbleibende Qualität erhöht.“

(Uwe Sander, Geschäftsführer)

Intelligente Bildverarbeitung im Wareneingang

Für den Schmuckhersteller Fossil entwickelt Optimum ein Assistenzsystem für die Retourenerfassung und Wareneingangskontrolle.

Der Schmuckhersteller Fossil bearbeitet die Retourenabwicklung an vier verschiedenen Standorten. Um den Schmuck auf möglichst breiter Fläche anbieten zu können, schickt das Unternehmen die Ware an seine Händler, welche diese bei Nichtverkauf wieder zurücksenden können. Hierbei handelt es sich teilweise um Artikel mit fehlendem Barcode oder um Schmuck aus dem Vorjahr.

Die Mitarbeiter in der Warenannahme können die zurückgeschickte Ware nicht immer sofort identifizieren und zuordnen. Nur mittels einer aufwändigen Katalogrecherche lässt sich herausfinden, um welches Teil es sich handelt und wo es einsortiert werden muss. Mehr als 10.000 Artikel sind zu unterscheiden, weshalb die Mitarbeiter enorm unter Druck stehen. Kein Mensch allein kann diese Komplexität beherrschen!

Damit Fossil eine einwandfreie Retourenabwicklung durchführen und die Wareneingangskontrolle erleichtern kann, hat Optimum eine Machbarkeitsstudie mit dem „Schlauen Klaus“ zur Identifikation von Schmuckstücken durchgeführt. Mit Hilfe von zwei Kameras erkennt das System, um welchen Ring, Armband oder Kettenanhänger es sich handelt. Außerdem erfasst es die verschiedenen Ringgrößen und unterscheidet farblich zwischen Rotgold und Gelbgold sowie zwischen Silber und Weißgold. Der „Schlaue Klaus“ sichert die Prozesse ab und bekommt die Komplexität in den Griff.

Bildverarbeitung entlastet die Mitarbeiter im Wareneingang

Die Schmuckidentifikation ist deshalb so wichtig, weil sie ganz neue Wege und Verfahren eröffnet. Anstelle auf den kleinen Papierschildern lassen sich Preis, Artikelnummer und andere Informationen über die Identifikation mit dem „Schlauen Klaus“ auch auf einem Bildschirm anzeigen. Es ist mit dieser Methode sogar möglich, einen tagesaktuellen Preis, Retourenhinweise oder den Lagerplatz einzuspielen. Im Verkaufsraum lassen sich sogar Infovideos zu den jeweiligen Artikeln abspielen, sobald sie mit der Kamera erfasst sind.

Der "Schlaue Klaus" bringt in der Schmuckidentifikation folgende Vorteile mit sich:

  • Reibungslose Retouren Abwicklung
  • Enorme Zeitersparnis, weil das System dem Mitarbeiter zeigt, um welches Produkt es sich jeweils handelt
  • Wegfall der Katalogrecherche
  • Entspannte Mitarbeiter

Intelligente Bildverarbeitung im Warenausgang

Ein Maschinenbau-Unternehmen beauftragte uns mit dem Ziel, für weniger Kommissionierfehler beim Verpacken zu sorgen.

Vom Schraubstock bis zur kompletten Werkstatteinrichtung entwickelt das Unternehmen Werkstattsortimente für den Heim- und Handwerker. Mit größter Sorgfalt hergestellt und hohem Gebrauchswert – seit über 85 Jahren. Die Produktion der Waren sowie deren Kommissionierung erfolgen in Eigenregie. Der Einsatz des „Schlauen Klaus“ sorgt für verbesserte Prozesse und damit für eine geringere Reklamationsrate.

Im Sortiment befinden sich Waren, die viele verschiedene Teile enthalten, sich aber häufig nur durch Kleinigkeiten voneinander unterscheiden. Das macht die Kommissionierung entsprechend anspruchsvoll. So müssen die Packer beispielsweise Schraubenbeutel oder ähnliche Aufbauteile der passenden Werkbank beilegen. Am Packplatz kam es in der Vergangenheit aufgrund der hohen Komplexität zu Fehlkommissionierungen, wodurch falsche oder fehlende Teile Rücksendungen und Reklamationen zur Folge hatten.

Unterstützung der Kommissionierer durch Bildverarbeitungssystem

Mithilfe des Datenbank-basierten Bildverarbeitungssystems „Schlauer Klaus“ gelang es, den Kommissionierungsprozess zu optimieren. Die Installation einer Kamera sowie gleichmäßige Beleuchtung sorgen nun dafür, dass die Assistenzlösung die zweifelsfreie Identifikation auch bei sehr ähnlichen Teilen gewährleistet.

Zum „Schlauen Klaus“ gehören zudem weitere Komponenten wie Industrie-Server und Touch-Monitor, die in ihrem Zusammenspiel folgendes leisten:

  • Anzeige des jeweils nächsten zu verpackenden Artikels
  • Kontrolle des verpackten Artikels auf Richtigkeit
  • Rückmeldung an den Packer und visuelle Belohnung
  • Schnelle und korrekte Abarbeitung der Packaufträge
  • Dokumentation der Sendungen und des Packvorgangs

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Die Auswirkungen für das Unternehmen könnten nicht größer sein. Durch den Einsatz des „Schlauen Klaus“ ergaben sich erhebliche Benefits:

  • Nachweis über Vollzähligkeit und Richtigkeit der Lieferung durch Dokumentation
  • Motivation der Kommissionierer durch visuelle Bestätigung und Anzeige der erbrachten Leistung
  • Einsatz auch ungelernter Mitarbeiter, die ohne Einlernphase wissen, was sie tun müssen und Hinweise auf Fehler erhalten
  • Zeit- und Kostenersparnis sowie Verhinderung von Monotonie: Erweiterung der Aufgabengebiete hinsichtlich der Produktvielfalt, denn jeder Mitarbeiter lässt sich für die Kommissionierung einsetzen
  • Körperliche und psychische Entlastung der Mitarbeiter, was zu weniger Ausfällen führt
  • Korrekte Auslieferung; das bedeutet, keine Retouren mehr und steigende Kundenzufriedenheit

Intelligente Bildverarbeitung bei der Sortierung

Für einen Logistik-Dienstleister ist der „Schlaue Klaus“ im Einsatz, um die Mitarbeiter beim Sortieren von komplexen Produkten zu unterstützen.

Einer der weltweit führenden Logistik-Dienstleister in Deutschland übernimmt für einen seiner Kunden die Sortierung und Einlagerung von sogenannten Trays, die als Träger von Computerchips bei der Fertigung dienen. So groß die Anzahl der verschiedenen Computerchips, so variantenreich auch die spezifischen Träger. Diese werden nach der Benutzung typenunabhängig gesammelt und müssen für die Wiederverwendung neu sortiert werden. Bei den ca. 1.800 verschiedenen Trays befinden sich die Unterschiede teilweise im Millimeter-Bereich.

Die ursprüngliche Idee, sechs Mitarbeiter mit der Sortierung der Trays zu beauftragen, wurde schnell als zu komplex über Bord geworfen. Kein Mitarbeiter kann diese Vielzahl an Varianten unterscheiden und die Träger den passenden Ablagefächern auswendig zuordnen. Deshalb sollte das Assistenzsystem „Schlauer Klaus“ von Optimum zu Einsatz kommen, um die Trays zu identifizieren. Das nach Kundenwunsch angepasste, halbautomatische Sortiersystem unterstützt die Mitarbeiter und macht die Komplexität händelbar.

Entlastung der Mitarbeiter durch visuelles Assistenzsystem

Wird ein Tray erkannt, erscheinen die in der Datenbank hinterlegten Informationen auf einem Monitor und der Mitarbeiter weiß, um welchen Typ es sich handelt. Der „Schlaue Klaus“ teilt dem Mitarbeiter das entsprechende Ablagefach per Anzeige und Sprachnachricht mit und die Trays können sortiert in das korrekte Fach eingelagert und für die nächste Verwendung bereitgelegt werden. Das System erkennt einzelne Trays in kürzester Zeit und sichert den Prozess zu 100 Prozent ab.

Seit der „Schlaue Klaus“ die Mitarbeiter unterstützt, bieten sich für den Logistik-Dienstleister folgende Vorteile:

  • Die notwendige Aufgabe des Sortierens ist eigentlich erst durch den Einsatz des „Schlauen Klaus“ möglich geworden, weil eine sehr hohe Variantenvielfalt besteht
  • Die Teile weisen minimale Unterschiede auf, für deren Erkennung die Mitarbeiter sehr lange bräuchten
  • Das kamerabasierte Assistenzsystem identifiziert in kürzester Zeit
  • Die Mitarbeiter sind entlastet und werden sicher durch den Sortierprozess begleitet

Intelligente Bildverarbeitung für mehr Qualität

Entwicklung eines speziellen Labeltools, das bei BOSCH in der Qualitätssicherung von Software für Fahrassistenzsysteme zum Einsatz kommt.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 375.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro.

Das Labeltool ist eine spezielle Bilderkennungssoftware, die Sollwertvorgaben katalogisiert, so dass ein späterer Soll- / Ist-Vergleich möglich wird. Die Software wird von Optimum regelmäßig gepflegt und weiterentwickelt.

Das Labeltool arbeitet mit optischer Mustererkennung und bietet zahlreiche Vorteile: 

  • Halbautomatisches Tracing
  • eitersparnis
  • Höhere Genauigkeit
  • Reproduzierbare Fahrsituationen
  • Möglichkeit, auch größere Filmmengen in kurzer Zeit abzuarbeiten

IT-Lösungen für namhafte Unternehmen

Im Laufe der Jahre hat die Optimum datamanagement solutions GmbH eine Vielzahl von Software-Lösungen für namhafte Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Konzerne im deutschsprachigen Raum entwickelt.

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Individuelle Software- und Datenbank-Entwicklung

Die Optimum GmbH engagiert sich mit individuellen IT-Lösungen und Software-Systemen für mittelständische Unternehmen, Behörden und Konzerne im deutschsprachigen Raum.

Fiducia Workflow-System

 Im Auftrag der Fiducia & GAD IT AG entwickelte Optimum ein Workflow-System für Auftrags-Datenmanagement im Rechenzentrum für über 900 Banken.

Die Fiducia & GAD IT AG mit Hauptsitz in Karlsruhe ist der IT-Dienstleister innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Zum Kundenkreis zählen alle 1.100 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland sowie zahlreiche Privatbanken und Unternehmen anderer Branchen. Aktuell erwirtschaften 5.600 Mitarbeiter einen jährlichen Konzernumsatz von rund 1,26 Milliarden Euro.

Für den Betrieb des Rechenzentrums richtete Optimum ein Workflow-System für ein optimales Datenbank-Management namens AGAVE ein. Dieses erfasst und verarbeitet die Hardware- und Softwarebestellungen der VR-Banken und ermöglicht darüber hinaus, Hard- und Software über das Internet zu konfigurieren. Die Verarbeitung der Aufträge erfolgt teilweise automatisch über vordefinierte Konfigurationsparameter, teilweise jedoch auch manuell. Erst wenn alle Unteraufträge eines Auftrags ausgeführt sind, wird dieser selbst als ausgeführt markiert. Der Bearbeitungsstand aller Aufträge kann über eine integrierte Auftragsübersicht ermittelt werden.

Schnelle und benutzerfreundliche Abwicklung

Das entwickelte IT-Verfahren AGAVE (Administrations- und Generierungs- Auftrags-Verwaltung) steuert den gesamten Prozess der Hard- und Softwarekonfiguration und des Roll-Outs beginnend bei der Erfassung einer Bestellung für ein Endgerät und/oder eines oder mehrerer Softwaremodule durch Kunden oder Vertriebsmitarbeiter über die automatische Ermittlung der Konfigurationsparameter für das Endgerät und der Softwaremodule bis hin zur Festlegung der Liefertermine und Überwachung der Lieferung und Inbetriebnahme.

Das Workflow-System AGAVE ist für unseren Kunden als klassische Web-Anwendung realisiert: Der Client besteht aus dynamisch erzeugten HTML-Seiten, die mit Hilfe von JavaScript-Programmen mit zusätzlicher Funktionalität ausgestattet sind. Der zustandslose Applikations-Server wird vom Web-Server über eine CGI-Schnittstelle angesteuert und kommuniziert seinerseits über eine ODBC-Schnittstelle mit dem relationalen Datenbankmanagementsystem (RDBMS) DB/2. Die Authentisierung der Anwender wird über die Nutzerverwaltung des RDBMS abgewickelt.

 

 

Vor allem das hohe Einsparpotential macht den Einsatz dieser Anwendung für die Fiducia & GAD IT AG so sinnvoll:

  • 2008 sind ca. vier Millionen Aufträge über das System abgewickelt worden
  • Im Gegensatz zur telefonischen Bestellung ermöglicht die Software eine schnelle und benutzerfreundliche Abwicklung
  • Dadurch, dass der Status einer Bestellung nachvollziehbar ist, wird die Effizienz des Vertriebsinnendienstes stark verbessert
  • Einsparung von Zeit und Kosten durch zahlreiche standardisierte Abläufe, die u.a. Terminverfolgung und -überwachung ermöglichen

Geoinformationssystem für Bosch

Realisierung eines Geoinformationssystem (GIS), das bei der Robert Bosch GmbH in der Forschung zur Bereitstellung von Dieselkraftstoffdaten eingesetzt wird.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 375.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro.

Die Forschungsabteilung von Bosch befasst sich u.a. mit Dieseleinspritztechnik und sammelt in diesem Zusammenhang weltweit Daten zur regionalen Dieselkraftstoffqualität. Mit dem von uns realisierten geografischen Informationssystem (GIS) werden den Mitarbeitern Dieselkraftstoffdaten aus aller Welt auf dem Intranet zur Verfügung gestellt. Das IT-Verfahren ist als Web-Architektur realisiert, die Informationen lassen sich mittels eines Standard-Browsers abrufen.

IT-VERFAHREN FÜR ABRUF, VERWALTUNG UND SPEICHERUNG VON GEODATEN

Der Einstieg erfolgt über eine Weltkarte (als Web-Applikation realisiert), in der sich schrittweise Länder und Regionen auswählen lassen. Durch weitere Auswahlschritte können die Dieselkraftstoffdaten bis hin zur Ebene einzelner Tankstellen abgerufen werden. Die raumbezogenen Daten werden hierzu direkt aus der Datenbank ausgelesen und in der grafischen Darstellung bereitgestellt. Die Daten werden über den Applikationsserver dynamisch generiert und in dem Webbrowser angezeigt. Regelmäßige Aktualisierungen der Datenbank erfolgen über eine separate Import-Schnittstelle.

Hardware-Informations-System für Bosch

Die Firma BOSCH beauftragte außerdem ein Hardware-Informations-System mit Workflow-Funktionalitäten zur Verwaltung und Toleranzanalyse von elektronischen Komponenten und Baugruppen.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 375.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro.

Die Forschungsabteilung von Bosch stellt komplexe Komponenten wie Einspritzsysteme her, die zunehmend elektronische und Software-Komponenten enthalten. Dadurch betreiben die betroffenen Forschungs- und Entwicklungsbereiche in wachsendem Maße selbst Elektronik- und Software-Entwicklung.

Das von Optimum entwickelte IT-Verfahren HIS (Hardware-Informations-System) dient der Verwaltung und Toleranzanalyse von elektronischen Komponenten. Es sorgt für die automatisierte Erstellung von Prüf- und Abgleichvorschriften für elektronische Komplettbaugruppen. Es ist mandantenfähig und unterstützt einfache Workflow-Funktionalitäten.

INTUITIVE BEDIENOBERFLÄCHE ZUR VERWALTUNG VON ELEKTRONISCHEN BAUTEILEN

Die Netzpläne der Baugruppen werden von den Entwicklungs-Ingenieuren entweder über die grafische Bedieneroberfläche von HIS eingegeben, oder – bei regelmäßig verwendeten Grundschaltungen – aus einer erweiterbaren Netzplanbibliothek ausgewählt. Die elektrischen Werte und Toleranzen der verwendeten Bauteile lassen sich ebenfalls über die Bedieneroberfläche erfassen.

Produktdatenmanagement (PDM) für die SIEMENS AG Österreich

Für die SIEMENS AG Österreich haben wir ein Produktdaten-Management-System (PDM) für die Verwaltung von Bauteilen, Produkten, Stücklisten und Datenblättern entwickelt.

Mit mehr als 17.500 Mitarbeiter/-innen bietet die Siemens Gruppe Österreich ein umfassendes Portfolio an Produkten, Systemen, Dienstleistungen und Services aus den Arbeitsgebieten Information & Kommunikation, Energie, Industrie, Verkehr, Medizin, Fertigung und Entwicklung.

Mit der von Optimum realisierten Software-Lösung als Client-Servertechnologie lassen sich Bauteile, Baugruppen und Produkte in beliebiger Hierarchiestufe verwalten. Ein umfassendes Workflow-System (Beantragung - Freigabe - Aufkündigung) erleichtert die Organisation auch bei komplexen Projekten.

Client-Servertechnologie auf Basis der „Rapport Suite“

Die Software bietet verschiedene Sichten auf Versionen, Varianten, Stücklisten, Verwendernachweise, Differenzstücklisten und vieles mehr. Sie verfügt auch über eine Schnittstelle zu den Verrechnungspreisen der Bauteile in SAP. So kann der Ingenieur schon bei der Entwicklung darauf achten, kostengünstige Bauteile zu verwenden.

IT-Verfahren für Frequenzkoordinierung der Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur erhielt von uns eine Software zur Funkstellenverwaltung und Koordinierung von Funkfrequenzen mit den Nachbarländern Deutschlands.

Die Bundesnetzagentur ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Sitz in Bonn. Seit dem 13. Juli 2005 ist die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post umbenannt in Bundesnetzagentur. Frequenzkoordination dient dazu, gegenseitige Störungen von Funkstellen zu verhindern. Feldstärke, Frequenz und Senderichtung sind entscheidende Parameter, um einen einwandfreie Funkübertragungen zu gewährleisten.

Optimum hat für die Bundesnetzagentur unter dem Namen Greko ein System zur Funkstellenverwaltung und Funkstellenkoordination entwickelt, mit dem sämtliche genehmigungspflichtigen Funkanlagen beiderseits der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland verwaltet werden. Das IT-Verfahren Greko ist wegen der extrem einfachen Administrierbarkeit dieser Systemarchitektur als zweischichtige Client/Server-Architektur mit Fat-Clients ausgeführt. Auf separate Applikations-Server wurde verzichtet.

IT-Verfahren für Frequenzkoordinierung der Bundesnetzagentur

Greko enthält eine Workflow-Komponente zur Steuerung des vertraglich vereinbarten Genehmigungsverfahrens für neu beantragte Funkstellen und zur Fristenüberwachung. Außerdem gibt es ein Prognosemodul, mit dessen Hilfe sich potenzielle Frequenzüberschneidungen ermitteln lassen, die zu Störungen im Funkverkehr führen können.

 

 

Bei der Störungsprognose werden neben den technischen Eigenschaften der Funkanlage wie Frequenz, Senderichtung oder Höhe über Grund auch der Verlauf der Landesgrenze, die Geländetopologie und Morphologie des Aufstellungsortes berücksichtigt. Hierzu besitzt das IT-Verfahren Greko eine Schnittstelle zu einer Datenbank mit den benötigten Geo-Informationen und eine Anbindung an normierte Berechnungsmodule. Die berechnete Störfeldstärke, betroffene Funkstellen und Grenzlinien lassen sich über das Software-System zur detaillierten Beurteilung durch den Sachbearbeiter auch grafisch darstellen.

Weitere Schnittstellen von Greko dienen zur Erstellung von Standardschreiben und zum automatisierten elektronischen Datenaustausch mit den Regulierungsbehörden der Nachbarländer.

Wie können wir Ihnen helfen?

Welche Herausforderungen haben Sie für uns? Wie können wir Sie im Wareneingang, in der Fertigung und Montage, in der Qualitätssicherung oder in der Kommissionierung und im Warenausgang unterstützen?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch und stellen Sie uns auf die Probe – wir finden die auf Ihr Unternehmen "optimal" zugeschnittene Lösung mit unserer intelligenten Bilderkennung oder durch eine individuelle Software-Entwicklung!

 
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