AUDI

Mit dem Projekt „Smart Factory“ wird bei der Audi AG in Ingolstadt die Produktion für die Zukunft fit gemacht.

Beim „Audi TechDay“ präsentiert man jährlich aktuelle Trends und gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Smart Factory. Der „Schlaue Klaus“ hat hier das Entwicklungsstadium bereits hinter sich gelassen und ist nun im Serieneinsatz bei der Produktion des aktuellen Audi A4 in der Türenmontage im Einsatz.

Im Audi-Werk Ingolstadt laufen heute die Bänder für die Modelle Audi A3, A4, A5 und Q2 – im Takt von 88 Sekunden. Alle 30 Sekunden wird auf einer der drei Linien ein Auto fertiggestellt und verlässt das Werk. Damit ist der Standort Ingolstadt die zweitgrößte Automobilfabrik in Europa. Auch in Ingolstadt setzt man immer öfter auf disruptiven Wandel. So entwickelt sich die Fertigung weg vom Fließband, hin zur modularen Montage unter Verwendung von intelligenten Assistenzsystemen. Der „Schlaue Klaus“ ist ein solches System und in Ingolstadt mittlerweile ein gern gesehener Kollege. Schließlich vermeidet er nicht nur Fehler, sondern entlastet gleichzeitig die Werker.

Künstliche Intelligenz zur Entlastung und Fehlervermeidung in Echtzeit

Der „Schlaue Klaus“ hilft den Werkern in der Audi A4-Türenvormontage bei der sehr anspruchsvollen und aufwändigen Verkabelung. Die Bandbreite umfasst dabei mehrere hundert unterschiedliche Varianten. Diese mussten zuvor manuell ausgewählt und an der richtigen Stelle verbaut werden. Allein in den Topversionen des A4 sind in den Türverkleidungen bis zu 14 Steckverbindungen integriert (für Fensterheber, Lautsprecher, Zentralverriegelung, Spiegelverstellung und andere Audi Sonderausstattungen).