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Mein Praktikum bei der Optimum GmbH

Vom 27.08.2014 – 05.09.2014 durfte ich, Christian, als Praktikant bei der Optimum GmbH einige Erfahrungen im Bereich Entwicklung in der Bildverarbeitung sammeln. Ich machte mir einen Eindruck davon, was es denn bedeutet als Entwickler in dieser Branche tätig zu sein.

Praktikum bei der Optimum GmbH
Zu Beginn meines Praktikums war die Bildverarbeitung komplettes Neuland für mich. Von bestimmten Begriffen und Programmen hatte ich natürlich schon gehört, doch ich war sehr gespannt, was auf mich zukommen würde und was es zu lernen gab. An meinem ersten Tag wurde ich erstmal allen Mitarbeitern vorgestellt und mir wurden die Büroräumlichkeiten gezeigt. Dann wurde ich auch schon eingewiesen und bekam meine erste Aufgabe. Diese bestand darin, ein Programm zu entwickeln das Bilder anzeigt.
Da die Entwicklung eines solchen Programms eine eher simple Aufgabe ist, wurde diese durch mehrere Zusatzaufgaben erweitert und somit immer komplexer. Zum Beispiel musste ich nun auch noch Spiegeln, Drehen, Zoomen und die Bilder später von Grau- und Schwarzweißbildern umwandeln. Meine Arbeitskollegen haben mich aber gut unterstützt, sodass ich mir schon nach ein paar Tagen eine genauere Vorstellung davon machen konnte, wie denn überhaupt die Entwicklung in der Bildverarbeitung funktioniert.

Aller Anfang ist schwer

Meine nächste Aufgabe bestand darin, einen kleinen Taschenrechner zu entwickeln: eine Eingabezeile, in die der Benutzer eine Zahl, dann einen Operator und dann eine weitere Zahl eingeben können sollte. Das Ergebnis der eingegebenen Rechnung sollte dann darunter ausgegeben werden. Bei dieser Aufgabe kamen dann einige Probleme auf: Nicht nur falsche Eingaben der Nutzer, sondern auch die sinnlose Eingabe von Wörtern, sollten eine begründete Fehlermeldung nach sich ziehen. An dieser Stelle zeigte sich, dass es noch einiges zu lernen gibt. Meine Kollegen testeten mit vielen verschiedenen Möglichkeiten mein erstelltes Programm und am Ende auch meine Geduld. Indem sie das von mir erstellte Programm über unterschiedliche Wege abstürzen ließen (z.B. durch 0 teilen), zeigten sie mir, dass mein Hintergrundwissen etwas bedürftig war. In diesem Moment fühlte ich mich etwas überfordert und auf den Arm genommen. Doch ich lernte gleichzeitig, dass man sich nicht alles sofort zu Herzen nehmen sollte und sich auch mal Kritik einfach anhören und umsetzen muss.

Herausforderungen, die es zu meistern galt

Doch es gab auch Bereiche, in denen ich mich relativ schnell zu Recht fand und meine Vorkenntnisse anwenden konnte. Zum Beispiel konnte ich aufgrund eines vorherigen Praktikums in einer anderen Firma meine Kenntnisse bezüglich Qt und C++ einsetzen und Pluspunkte sammeln. Auch wenn mir bezüglich C++ noch einige Grundlagen fehlen, bin ich stolz darauf mich schon soweit mit der Programmiersprache auseinander gesetzt zu haben und meine Kenntnisse bei Optimum sogar noch verbessern konnte.
Meine nächste Herausforderung bestand darin, mich mit einem Teil der Programmbibliothek Qt zu befassen, mit dem meine Kollegen noch nicht so viel Erfahrung gemacht haben: Ich sollte für meine beiden Programme mit Hilfe des Qt Installer Frameworks ein Setup-Programm schreiben und danach einen Vortrag für meine Kollegen dazu vorbereiten, um ihnen einen Einstieg in das Thema zu geben. Zusätzlich sollte mein Vortrag beinhalten welche Vor- bzw. Nachteile dieses Qt Installer Framework gegenüber dem bisher bei Optimum verwendeten Installer Systems hat und welche weiteren Alternativen es gibt. Leider liegt mir das Halten von Vorträgen nicht sehr und gehört somit auch nicht zu meinen Lieblingsaufgaben.

Während der Installation des Setup-Programms sollte man einen Installations- und einen Startmenüordner auswählen und dann entscheiden welche der Programme installiert werden sollten. Auch hier kam es wieder zu ein paar wenigen Herausforderungen, die ich versuchte zu meistern. Der Startmenüordner wurde nicht angezeigt, was daran lag, dass keine Verknüpfungen erstellt wurden. Diese wurden entgegen meiner Erwartung nicht automatisch erstellt sondern mussten mit Hilfe von Skripten manuell erstellt werden. Zudem gab es in der Dokumentation zum Installer Framework ein Beispielskript um Startmenüverknüpfungen zu erstellen, was aber leider nicht funktionierte. Nachdem die Skripte eingebaut waren, habe ich den Installer neu erstell und alles funktionierte soweit.
Meine letzte Aufgabe bestand darin, einen Blogartikel über das Praktikum bei der Optimum GmbH zu verfassen.

Was nehme ich aus meinem Praktikum mit?

Bei einem zweiwöchigen Praktikum in der Bildverarbeitungsbranche stand von Anfang an fest, das ich mir kein enorm großes Wissen aneignen kann, da dieser Bereich einfach sehr komplex ist und einem nicht innerhalb von zwei Wochen nahe gebracht werden kann. Doch für diese kurze Zeit war es eine ganze Menge an Informationen und Wissen. Ich habe in den Bereichen Anwendungsentwicklung, Debugging Techniken, Bildverarbeitung allgemein und den Umgang untereinander am Arbeitsplatz viel Nützliches gelernt.

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