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Automotive: Der Schlaue Klaus im Einsatz bei der fischer Sondermaschinenbau GmbH

Peter Hopf hatte eine klare Vorstellung: „Wir wollten ein prozesssicheres, bedienerfreundliches Assistenzsystem, das unsere Werker gerne nutzen.“ Der Projektleiter der fischer Sondermaschinenbau GmbH arbeitet seit mehreren Monaten mit dem Schlauen Klaus. Und ist mit dem neuen Kollegen vollauf zufrieden.

Das optische Assistenzsystem der Optimum datamanagement solutions GmbH gilt als eines der ausgereiftesten am Markt. Es führt die Mitarbeiter per Video, mit Bildern oder Zeichnungen durch den Fertigungsprozess. Über die integrierte Kamera wird ein Abgleich mit Referenzdaten durchgeführt und das Ergebnis in Echtzeit der Werker*in mitgeteilt. Eine Erweiterung des Schlauen Klaus durch die Integration von Werkzeugen oder anderen Systemen bietet eine zusätzliche Möglichkeit.

Doch warum war ein solches System überhaupt nötig?

Menschen gegen Maschinen?

Digitalisierung und Automatisierung schreiten voran. Und sie machen auch vor der manuellen Fertigung nicht halt. Wo gestern noch Menschen standen, finden sich heute Roboterarme. Gerade repetitive Tätigkeiten lassen sich mittlerweile kostengünstig durch technische Lösungen ersetzen.

Doch es gibt eine ganze Reihe Bereiche, in denen der Mensch unverzichtbar ist. Beispielsweise dann, wenn die speziellen Anforderungen eines Werkgegenstandes sowohl das Geschick als auch das Wissen eines erfahrenen Mitarbeiters erfordern. Doch die Konkurrenz durch automatisierte Systeme wird immer stärker. Zugleich steigen die Anforderungen der Kunden. Losgröße eins und individuelle Anfertigungen bei gleichbleibenden oder sogar sinkenden Stückpreisen sind ein Alleinstellungsmerkmal im Kampf mit der Konkurrenz, auf das kein Unternehmen verzichten kann.

Vorteile digitaler Assistenzsysteme: Dank Synergie zum Erfolg

Der Grundgedanke hinter Assistenzsystemen wie dem Schlauen Klaus ist einfach: Menschen haben Fähigkeiten, die eine Maschine niemals erlernen kann. Technisch ist die Hand in ihrer Flexibilität, ihrer Präzision und Steuerung noch lange nicht zu ersetzen. Kognitiv ist die Lösungskompetenz, die Fähigkeit, Erfahrungen auf andere Ereignisse zu übertragen und abstrakt zu denken, jedem Computer weit voraus.

Der digitale Kollege hat allerdings in anderen Bereichen seine Stärken. Ermüdung und Unkonzentriertheit gibt es bei ihm nicht. Zudem kann er beinah endlos Daten speichern, diese durchsuchen und so Muster finden, die neue Erkenntnisse liefern.

Werden die Stärken von Mensch und Maschine sinnvoll miteinander kombiniert, entstehen Synergieeffekte und die Schwächen des jeweils anderen lassen sich effektiv ausgleichen. Das Ergebnis ist ein Werker, der schneller, fehlerloser und stressfreier arbeiten kann. Eine Steigerung der Produktion um bis zu 20 Prozent ist problemlos möglich – bei überschaubaren Kosten.

Kosteneffizient...

Auch fischer muss auf die Anforderungen des Marktes reagieren. Und ist deshalb bestrebt, innovative Ansätze auszuprobieren und in die eigene Fertigung zu integrieren. „Zunächst haben wir nach einem System gesucht, das unsere Werker in der Montage unterstützt und ihnen die Arbeit erleichtert“, sagt Armin Bläse, Abteilungsleiter Sondermaschinenbau. „Heute sind wir in der Lage, unsere Prozesse eindeutig abzubilden. Und bekommen auch hinterher direkt ein Qualitätsergebnis.“

Zudem konnten im Zuge der Prozessoptimierungen auch die Montageaufnahmen vereinfacht und für alle Varianten nutzbar gestaltet werden. Mit positiven Auswirkungen auf die Rüstzeiten sowie Lager- und Wartungskosten.

Denn der Schlaue Klaus kann problemlos als Gehirn und Schnittstelle des gesamten Shopfloors eingesetzt werden. Bei fischer wurde das System mit Roboterzellen verkettet, wodurch die Prozessoptimierung noch leistungsfähiger und effizienter umgesetzt werden konnte.

… und mitarbeiterfreundlich

Der Schlaue Klaus reduziert aber nicht nur die Kosten und macht die Fertigung effizienter. Auch für die Mitarbeiter hat das System Vorteile. Denn der Druck, eine saubere, fehlerfreie Arbeit abzuliefern, wird erheblich reduziert. Die Verantwortung dafür, Fehler zu erkennen, liegt jetzt beim Assistenzsystem, nicht mehr beim Werker. „Die Bediener haben meistens Angst, einen Fehler zu machen. Die ist jetzt weg. Mitarbeiter werden entlastet und können dadurch wesentlich schneller und effizienter arbeiten“, sagt auch Saskia Raible vom Inbetriebnahme-Team.

Bonuspunkte für lückenlose Dokumentation

Überzeugt hat der Schlaue Klaus bei fischer nicht zuletzt durch die Möglichkeit zur Nachverfolgung aller Prozessschritte. Beim Start der Montage wird eine Trackingnummer generiert. Anhand dieser lässt sich später die korrekte Montage nachweisen. So können im Fall von Ausschuss und Reklamation alle relevanten Daten abgerufen und Ansprüche der Kunden geprüft werden.

Der Schlaue Klaus überzeugt auf ganzer Linie

Dass die fischer Sondermaschinenbau GmbH mit dem Schlauen Klaus eine kluge Entscheidung getroffen hat, davon ist auch Geschäftsführer Daniel Genkinger überzeugt. „Das Werkerassistenzsystem ist für uns eine perfekte Weiterentwicklung und vereint gleich mehrere Vorteile. Aufwendige Vorrichtungen und Prüfeinheiten werden durch eine kamerabasierte Prozesssteuerung ersetzt.

Der Aufwand für die Inbetriebnahme, aber auch das Änderungsmanagement, sind maximal reduziert. Weiterhin liefert die lückenlose Dokumentation aller Prozessschritte und Freigaben maximale Prozesssicherheit. Am Ende können hierdurch deutlich Kosten innerhalb der Wertschöpfungskette reduziert werden. Einfach perfekt für unsere Automatisierungsprojekte und Kunden.“

Wie das Assistenzsystem der Schlaue Klaus in Ihre Firma passen könnte?

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