Frequenzkoordination dient dazu, gegenseitige Störungen von Funkstellen zu verhindern. Feldstärke, Frequenz und Senderichtung sind entscheidende Parameter, um einen einwandfreie Funkübertragungen zu gewährleisten. Die Optimum GmbH hat hierzu das IT-Verfahren Greko zur Funkstellenverwaltung entwickelt, das die offizielle HCM-Vereinbarung u.a. zwischen Deutschland, Polen, der Schweiz erfüllt.
Vor der Errichtung und Inbetriebnahme von Funkstellen (Sende- und Empfangsanlagen für Funkfrequenzen, z.B. im Mobilfunkbereich) muss über das IT-Verfahren Greko anhand einer Simulationsberechnung geprüft werden, ob die neue Funkstelle störungsfrei in den bestehenden Funkstellenbestand integriert werden kann. An den Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland müssen neue Funkstellen mit den Nachbarländern koordiniert werden.
Bei der Störungsprognose werden neben den technischen Eigenschaften der Funkanlage wie Frequenz, Senderichtung oder Höhe über Grund auch der Verlauf der Landesgrenze, die Geländetopologie und Morphologie des Aufstellungsortes berücksichtigt. Hierzu besitzt das IT-Verfahren Greko eine Schnittstelle zu einer Datenbank mit den benötigten Geo-Informationen und eine Anbindung an normierte Berechnungsmodule. Die berechnete Störfeldstärke, betroffene Funkstellen und Grenzlinien können über das Software-System zur detaillierten Beurteilung durch den Sachbearbeiter auch grafisch dargestellt werden.