Für die Bundesagentur für Arbeit hat die Optimum GmbH eine das IT-Verfahren CoPW/CoPE (Computerunterstützte Personalwirtschaft/ Computerunterstützte Personalentwicklung) realisiert, das bundesweit etwa 96.000 interne Arbeitsstellen sowie Personaldaten von etwa 150.000 Voll- oder Teilzeitmitarbeitern Mitarbeitern verwaltet.
Der Datenaustausch zwischen den 2000 Anwendern und den Applikations- und Datenbank-Servern in der Hauptstelle in Nürnberg erfolgt über das Internet der BA. Installation, Aktualisierung und Start erfolgen von jedem Anwenderplatz automatisch über einen Webbrowser (Internet Explorer).


Das IT-Verfahren CoPW/CoPE ist als dreischichtige CORBA-Architektur (3-Schichtenarchitektur) ausgeführt: Der CoPW/CoPE-Client (Präsentationsschicht) ist als ActiveX-Komponente realisiert, die in eine HTML-Seite eingebettet ist. Die Datenhaltungsschicht wird von einem UNIX-Datenbank-Server mit dem relationalen Datenbankmanagementsystem (RDBMS) Oracle realisiert. Die Kommunikation zwischen den Applikations-Servern und dem RDBMS wird über die BDE (Borland Database Engine) und Oracle-Treiber abgewickelt.
Die CoPW/CoPE-Applikations-Server (Applikationsschicht, Middleware) sind achtfach redundant auf acht Server-Rechnern installiert, die wiederum mit anderen, ähnlich konzipierten Verfahren geteilt werden. Die Redundanz der Server-Systeme sichert die hohe Verfügbarkeit der darauf installierten Verfahren und ermöglicht zusätzlich eine automatische Lastverteilung der eingehenden Client-Anfragen. Die Kommunikation zwischen Clients und Applikations-Servern wird über das CORBA-Protokoll IIOP abgewickelt.
Um die verfügbaren System-Ressourcen möglichst effizient einzusetzen, werden sowohl Thread- als auch Connection-Pooling-Techniken eingesetzt.
Weitergehende Informationen über das IT-Verfahren CoPW/CoPE (PDF)